Sabrina & Jason aktuell

Aktualitäten zum Fall Sabrina A.

Aktualisierung 19.12.2010 – Endlich ein Licht am Ende des Tunnels?

with 10 comments

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

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wieder sind mehrere Monate ins Land gezogen, die aus unserer Sicht auch weiterhin zuvorderst von mangelnder Kooperationsbereitschaft und jeder Menge vorgeschobenen „Kompetenzrangeleien“ seitens der involvierten Stellen gekennzeichnet waren. – Doch nun scheint sich der berüchtigte und von uns seit gut zwei Jahren verzweifelt gesuchte Lichtschimmer am Ende des Tunnels abzuzeichnen.

Kleine, ganz und gar nicht ironische Zwischenfrage … glauben Sie noch an den Weihnachtsmann?

(c)2010 - Privat

 

Wir jedenfalls möchten die „Zeichen“ so deuten, die uns seit Ende des letzten Monats zu erreichen begannen …

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Zunächst einmal möchten wir interessierte Besucher der Seite darum bitten, sich – sofern noch nicht geschehen – durch Lesen der letzten beiden Aktualisierungen aus dem August des Jahres einen Überblick zu verschaffen. Auf die darin angesprochenen Punkte und andere, aus unserer Sicht nach wie vor ungeklärte Faktoren werden wir an dieser Stelle nicht nochmals explizit eingehen. Sie werden in der Nachbearbeitung des Falles, die beginnen wird, sobald Sabrina A. nach Deutschland überstellt wurde, aber nochmals aufzugreifen und im Dialog mit den zuständigen deutschen Stellen unmissverständlich abzuklären sein.

Vorm Übergang zu den Fakten noch ein wenig Entspannung mit Jason und seinem Freund „Frosty“ …

(c)2010 - Privat

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Letzte Entwicklungen

Sowohl Rechtsanwalt Lucas als auch wir, in unserer Eigenschaft als außergerichtliche Interessenvertretung für Frau A. und ihre Angehörigen haben nach den letzten Aktualisierungen weiterhin Druck aufgebaut, wobei wir uns vorrangig auf bereits dargelegte Diskrepanzen zwischen dem „angeblich reellen“ Sachstand und der Argumentation des Auswärtigen Amtes auf der einen und uns vorliegenden, dieser Darstellung eindeutig widersprechende Informationen stützten.

(Bspw. die Behauptung, dass von türkischer Seite noch kein Antrag auf Vollstreckung der (Rest-) Strafe in Deutschland gestellt worden sei … dies wurde durch die Information des zuständigen Oberlandesgerichts in Düsseldorf zweifelsfrei widerlegt, aus der explizit hervorging, dass ein solcher Antrag in Gestalt einer Verbalnote des türkischen Botschafters in Berlin bereits im Mai des Jahres gestellt worden war = gleichbedeutend mit dem Einverständnis der türkischen Seite hinsichtlich der Überstellung nach Deutschland).

Unser Hauptaugenmerk musste dabei vor allem auf die psycho-emotionale Verfassung Sabrinas fokussiert werden, da sie sowohl bei den telefonischen Kontakten mit den Angehörigen als auch in danach eingegangenen Schreiben besorgniserregende (belastungsbedingte) resignative Tendenzen erkennen ließ sowie von psychosomatischen Störungen berichtete, wie sie bereits im Sommer 2008 und danach immer mal wieder aufgetreten waren!

Wir selbst hatten am 11.10.10 nochmals ein Schreiben ans Auswärtige Amt geschickt, in dem wir auf diesen Umstand eindringlich hingewiesen haben, und auf eine umgehende und umfassende Klärung aller offenen Fragen zum Sachverhalt gedrungen, wobei wir ausdrücklich unsere Entschlossenheit betonten, für den Fall einer weiteren Verzögerung der Angelegenheit eine Untätigkeitsklage nach § 75 VwGO (Verwaltungsgerichtsordnung) einzureichen.

Ob dies den Ablauf der Geschehnisse beeinflusst hat, muss sicherlich bezweifelt werden – zumindest wenn man die nichtssagende und wieder vollständig an unserem Sachvortrag vorbei gehende Antwort berücksichtigt, welche daraufhin am 27.10.10 bei uns eingegangen ist … aber ein wenig dürfte auch dies dazu beigetragen haben, dass wir heute einen von Grund auf veränderten Bearbeitungsstand konstatieren dürfen.

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Mit Schreiben vom 26.11.10 (PE 29.11.10) wurde RA Lucas vom Dezernat 506 des Auswärtigen Amtes auf eine telefonische Anfrage vom 25.11.10 hin ein aktueller Verfahrensstand bezüglich der Überstellung mitgeteilt (während des Telefonats verlesen und anschließend schriftlich bestätigt).

Abgesehen von dem formaljuristischen Bezug auf den Beschluss der zuständigen deutschen Gerichtsbarkeit wurden in dem Schreiben folgende Punkte aufgeführt ~ wir erlauben uns, diese zu zitieren:

a)      „Es ist beabsichtigt, die Verurteilte von deutschen Beamten in der Türkei abholen zu lassen und sie auf Kosten der deutschen Strafverfolgungsbehörden auf dem Luftweg in die Bundesrepublik Deutschland zu überstellen.“

b) „Für den Fall, dass die türkischen Behörden endgültig einer Überstellung der Verurteilten nach Deutschland zustimmen, sollen die Einzelheiten der Überstellung unmittelbar zwischen den beteiligten Behörden auf dem Interpolwege abgesprochen werden.“

c) „Dies wurde mit Verbalnoten vom 19. Respektive 22.11.2010 sowohl der türkischen Botschaft in Berlin als auch dem türkischen Außenministerium mitgeteilt.“

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Diese Information schätzte Herr Rechtsanwalt Lucas grundsätzlich als positiv ein, wies aber explizit darauf hin, dass man nun darauf zu achten habe, dass die Angelegenheit nicht durch „bürokratische Trödelei“ gebremst würde. Als wichtigste und unmittelbar in Angriff zu nehmende Maßnahme unsererseits bezeichnete er eine offizielle Anfrage unseres türkischen Anwalts bei den zuständigen Stellen vor Ort.

Das gab unser Herr Schmidt umgehend an Herrn Siginak weiter und von diesem erhielten wir am 01.12.10 zunächst folgende Information ~ sinngemäßes Zitat:

Heute habe ich mit dem Ministerium telefoniert. Nach eigenen Angaben liegen dem Ministerium alle Unterlagen vor, die von Ankara angefordert worden waren. Die Akte sei dem zuständigen Richter im Ministerium übergeben worden, der die Entscheidung bezüglich der Überstellung zu treffen hat. Wahrscheinlich werde ich innerhalb von zwei Wochen erfahren, wie er entschieden hat und hoffe, dass Sabrina spätestens im Januar überstellt werden kann.

Nach Eingang dieser Zwischenmeldung hat Herr Schmidt eine deutsch-türkische TV-Journalistin kontaktiert, mit der wir wegen einer eventuellen Berichterstattung über den Fall in Kontakt stehen und die persönliche Kontakte zum Ministerium in Ankara hat. Auf ihre Anfrage vom 03.12.10 hin wurde bestätigt (versichert), dass alle Unterlagen vorlägen und Sabrinas Überstellung in Planung sei. Ein genauer Termin wurde ihr jedoch ebenso wenig genannt.

Am 11.12.10 ging eine weitere Nachricht von Rechtsanwalt Siginak ein, in der er uns mitteilte ~ erneut sinngemäßes Zitat:

Ich habe mit dem zuständigen Richter beim Ministerium telefoniert – und der hat schon entschieden, dass Sabrina überstellt werden darf. Die Akte ist zurzeit bei Interpol, um die Einzelheiten der Überstellung zu klären. Der Richter hat keine Ahnung, wie lange die bürokratische Bearbeitung zwischen der deutschen und der türkischen Interpol dauern kann. Ich hoffe, dass Sabrina bis Ende Dezember oder Anfang Januar nach Deutschland kommen wird.

Das war bis heute Morgen der aktuelle Verfahrensstand. Ohne Frage sieht der Sachverhalt schon bei Betrachtung der hier wiedergegebenen Faktoren bedeutend besser aus als noch vor vier Monaten, aber genaue Informationen hinsichtlich des Zeitpunkts der Überstellung liegen uns immer noch nicht vor.

Heute nun hat Sabrina turnusmäßig wieder bei ihrem „Lebensgefährten“ angerufen und diesem mitgeteilt, dass sie „morgen oder übermorgen“ nach Istanbul verlegt werden solle. Falls sich dies bestätigen sollte, könnte man das aufgrund von Erfahrungswerten als erstes klares Indiz für eine kurzfristig zu erwartende Überstellung werten!

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Zwischenbemerkung zu den Aussichten

Leider haben sich derartige Informationen (auf dem Umweg über Sabrina von der Gefängnisleitung in Bilecik eingehend!) in der Vergangenheit immer wieder als unzuverlässig (sehr vorsichtig ausgedrückt) erwiesen. Allerdings spricht der nachvollziehbare Ablauf auf offizieller Ebene diesmal in der Tat eindeutig für das endlich nahende Ende dieses Dramas. Sobald wir dazu verifizierte Informationen erhalten, werden wir dies via Express-Sondermeldung veröffentlichen.

Es wäre Sabrina, Jason und ihren Angehörigen (natürlich auch allen Unterstützern, die sich bis zuletzt für sie eingesetzt haben) unbedingt zu wünschen, dass die Mühlen der Bürokratie ausnahmsweise mal zügig mahlen und ihre Überstellung noch vor Weihnachten ermöglichen würden … das wäre dann auch unser größter und einzig wichtiger Weihnachtswunsch (O-Ton Familie, dem wir uns gerne und nachdrücklich anschließen!).

 

(c)2010 - Privat

Alle Freunde und Unterstützer wünschen sich von ganzem Herzen, dass Sabrina schon bald mit auf das Bild kommen und im Kreise ihrer Familie die Belastung eines dreieinhalb Jahre währenden Traumas zu vergessen beginnen kann, dessen Aufarbeitung, neben der weiterführenden Betreuung, dann unser Hauptanliegen sein muss und wird.

So weit unsere aktuelle und ausnahmsweise durchaus positive Zwischenmeldung, die wir in den kommenden Tagen bis Weihnachten noch um klare und eindeutige Informationen ergänzen zu können hoffen.

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Bis dahin verbleibe ich

im Namen von Sabrina, Jason, den Angehörigen, Freunden und Unterstützern sowie als Vertreter des Vereins

mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für einen besinnlichen restlichen 4. Advent

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Hans-D. Ziran

10 Antworten

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  1. Hört sich gut an.
    Alle Daumen sind gedrückt!

    Sahara

    19. Dezember 2010 at 20:56

    • Hallo „Sahara“,

      herzlichen Dank fürs Daumen-drücken … werde es gerne an die Angehörigen (und über diese an Sabrina) weiterleiten.

      Viele Grüße

      moltaweto

      20. Dezember 2010 at 13:47

  2. Ich hatte die Hoffnung und Zuversicht schon seit langem, dass Sabrina noch in diesem Jahr freikommt.
    Wir, das sind Rita u.a. und ich, haben lange Zeit über YouTube und durch E-mail an Freunde und Bekannten, Peditionen unterschrieben. Viele Videos wurden erstellt usw. usw.
    Ich freue mich sehr, dass Sabrina bald wieder in ihrer Heimat ist und Jason in den Arm nehmen kann!
    Ganz liebe Grüße
    Werner

    Eichleiter Werner

    22. Dezember 2010 at 07:05

    • Hallo Werner,

      danke für die Grüße und die Unterstützung. Wir warten zwar immer noch auf verifizierte Informationen hinsichtlich des Überstellungstermins, aber immerhin ist die Sache jetzt auf offizieller Ebene so weit vorangeschritten, dass man das besagte Licht am Ende des Tunnels langsam klar und deutlich erkennen kann.
      „Frei“ wird Sabrina danach zwar noch nicht sein, aber sobald sie in Deutschland ist, können wir uns dieser Sache mit Hilfe des Anwalts verstärkt zuwenden. Wichtig ist, dass sie in die Heimat kommt und ihren Sohn und die Angehörige endlich wiedersehen kann.

      In diesem Sinne – erst einmal – ganz liebe Grüße zurück, die gerne auch an die übrigen Unterstützer weitergegeben werden können.
      Hans (im Namen aller anderen!)

      moltaweto

      22. Dezember 2010 at 15:02

  3. Unabhängig davon, dass Ursula sicherlich als „Mutterersatz“ übergangsweise gerne die Verantwortung für Jason übernahm dauert mir persönlich die ganze Farce entschieden zu lange.

    Da nun heute Weihnachten ist, senden wir alle die besten Wünsche an die gesamte Familie und freuen uns auf die Zusammenführung!

    LG aus Berlin

    Jacqueline Reimann-Wilhelm

    24. Dezember 2010 at 15:51

    • Liebe Frau Reimann-Wilhelm,

      wir bedanken uns im Namen der Angehörigen sehr herzlich für die guten Wünsche und werden sie selbstverständlich gerne weiterleiten und möchten gleichzeitig (auch in unserem Namen) auch Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest wünschen.

      Was die überlange „Dauer dieser Farce“ angeht, sind wir grundsätzlich ganz und gar ihrer Meinung. Woran es lag (angeblich und mehr oder weniger tatsächlich), haben wir aufzuzeigen und nach besten Kräften gleichzeitig abzustellen versucht. Wer sich etwas eingehender mit „politischer“ und/oder „bürokratischer Realität“ befasst (von grenzüberschreitenden oder auch bilateralen Zusatzproblemen gar nicht erst anzufangen), kann sich eventuell auch vorstellen, dass zwar vor allem, aber gewiss nicht nur Sabrina und ihre Angehörigen erheblich unter dieser „Farce“ gelitten haben.

      Nun gut, auch wenn die „letzten Informationen“ immer noch keine eindeutige Klarheit bezüglich des Überstellungstermins bringen (es wird von „Ende Dezember, oder Anfang/Mitte Januar“ gesprochen ~ was schon sehr klar macht, wo es hier schon immer gehapert hat, nicht wahr?), so gehen wir doch davon aus, dass dieses Drama in den nächsten Wochen endlich seinen Abschluss finden wird. Unsere Arbeit für Sabrina wird dann zwar erst richtig anfangen, aber wenn sie hier in Deutschland ist, wird es ungleich einfacher werden, ihre Interessen angemessen zu vertreten.

      Mit diesem, sowohl an Sie als auch an eventuell mitlesende Menschen gerichteten Schlusswort möchte ich mich nochmals für den Kommentar, die guten Wünsche und lieben Grüße bedanken,
      und senden ebenso liebe Grüße retour

      i.A.
      Hans-D. Ziran

      moltaweto

      24. Dezember 2010 at 19:11

  4. Hallo Ihr alle!
    das sind ja endlich mal hoffnungsvolle Nachrichten. Ich kann Sabrina gut verstehen, dass sie zwischendurch resigniert hat. Ich selbst finde es auch unerträglich, dass noch ein weiteres Jahr vergehen musste, obwohl man doch schon letztes Jahr dachte, es kann nicht mehr lange dauern. Und dass sie nun überhaupt solange unschuldig hinter Gittern saß, finde ich einfach furchtbar! Aber gut, dass doch viele Menschen an sie geglaubt und sie unterstützt haben.Ich hoffe,es geht jetzt schnell und sie kommt bald rüber – und frei!

    Tanja Piek-Schwenger

    25. Dezember 2010 at 22:22

    • Liebe Frau Piek-Schwenger,

      vielen Dank für den Kommentar und die hoffnungsvollen Wünsche, denen wir uns natürlich anschließen möchten.

      Selbstverständlich ist die Überstellung nach Deutschland – sobald sie denn endlich und wahrhaftig durchgeführt wurde, nur der erste, unserer Ansicht nach aber sehr wichtige Etappenschritt. RA Lucas und die außergerichtlichen Unterstützer werden sich dann zumindest für eine so frühzeitig wie möglich erfolgende Entlassung einsetzen, aber es ist leider so, wie es der nachfolgende Kommentar von Jens aufzeigt: eine vorzeitige Haftentlassung unter Umgehung des türkischen Urteils – so fragwürdig und (unsere Meinung) fehlerbehaftet es auch sein mag – ist eher nicht zu erwarten. Allerdings gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, eine entlastende Hafterleichterung zu erreichen – und die möchten wir in Sabrinas Sinne natürlich gerne ausschöpfen. Zu unserem großen Bedauern wird auch ein Erfolg in dieser Hinsicht aber sehr stark davon abhängig sein, ob wir Spenden für die Finanzierung der notwendigen juristischen Anstrengungen erhalten werden!
      In jedem Fall wird die auch von Ihnen korrekter Weise angesprochene Belastung für Sabrina nach der Überstellung nicht mehr in dem Maße auftreten und ins Gewicht fallen können, wie das bei der Inhaftierung in der Türkei der Fall gewesen war. Vor allem wird die räumliche Trennung reduziert werden und Besuche der Angehörigen und Jasons bei ihr um einiges leichter und häufiger zu realisieren sein … doch darüber, was von uns geplant ist und bei realistischer Einschätzung der Lage auch möglich sein sollte, werden wir erst ausführlich berichten können, wenn Sabrina in Deutschland ist und die sachbezogene Kommunikation mit den zuständigen Stellen auf dieser umfassend veränderten Grundlage aufgenommen werden konnte. – Wenn es so weit ist, werden wir alle interessierten Menschen selbstverständlich umgehend über die neuesten Erkenntnisse informieren.

      In diesem Sinne nochmals herzlichen Dank für Ihren Beitrag und die guten Wünsche.
      Wir wünschen Ihnen noch einen angenehmen und besinnlichen zweiten Weihnachtsfeiertag sowie einen guten Rutsch ins Neue Jahr … und wir hoffen darauf, dieses dann sehr bald mit einer Erfolgsmeldung in Sachen Überstellung „einläuten“ zu können.

      Viele Grüße
      i.A.

      Hans-D. Ziran

      moltaweto

      26. Dezember 2010 at 10:46

  5. Ich möchte ja kein Spielverderber sein, aber es geht hier doch „nur“ um eine Überstellung nach Deutschland, oder?
    Und wenn man sich den Fall „Dana Gerlich“ ansieht, da hat ein deutsches Gericht entschieden, das die verhängte Strafe in Deutschland voll abzusitzen ist, obwohl die Wahrscheinlichkeit das Sie Unschuldig ist, bei nahezu 100% liegt.
    Hier ist es ähnlich.
    Also ich wünsche Sabrina, dass Sie freikommt, kann aber nicht daran glauben.
    Auf jeden Fall ist eine Überstellung nach Deutschland ein erster positiver Schritt.
    In diesem Sinne, schöne Feiertage und einen guten Rutsch.
    Jens

    Jens

    26. Dezember 2010 at 00:13

    • Hallo Jens,

      zunächst einmal besten Dank für den Kommentar und die zweifelsohne realistische Einschätzung.

      Aber … auch wenn es in der Tat „nur“ um die Überstellung Sabrinas nach Deutschland geht – und damit noch keine Freilassung verbunden sein wird – ist es ein enorm wichtiger Schritt, der insbesondere für Sabrina selbst einen viel zu lange ausgebliebenen Erfolg repräsentiert. Nachdem wir uns mittlerweile seit mehr als zwei Jahren mit dem Irrsinn rund um die Verurteilung und das unerträgliche Verhalten der zuständigen Behörden auf beiden Seiten herumgeschlagen haben, warnt uns unser Realitätssinn natürlich vor überzogenem Optimismus.

      Was über die Überstellung und die damit verbundene Entlastung der Gesamtsituation für Sabrina hinaus noch möglich sein wird, werden wir erst noch prüfen und ggf. mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln umzusetzen versuchen müssen. Auf jeden Fall wird die Verlegung nach Deutschland aber auch eine Erleichterung unserer Arbeit mit sich bringen – und wir hegen und pflegen die Hoffnung, dass dann auf der Basis desselben Einsatzes, wie wir ihn bisher für ihre Interesse aufgebracht haben, auch eine vorzeitige Haftentlassung nicht im Bereich des Unmöglichen liegen wird. Sobald wir Näheres darüber wissen, werden wir interessierte Leser/innen umgehend darüber informieren.

      In diesem Sinne – auch Ihnen nochmals vielen Dank für das Vorbeischauen und Hinterlassen eines Kommentars.
      Wir wünschen ebenfalls einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag und einen guten Rutsch nach 2011.

      Beste Grüße
      i.A.

      Hans-D. Ziran

      moltaweto

      26. Dezember 2010 at 10:57


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